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Im letzten Hinrundenspiel unterlag unsere Preussen-Elf bei Grün-Weiß Lübben 1:4 (0:2)

(uge) Diese deutliche 1:4-Niederlage zum Hinrunden-Finale beim Drittletzten der Liga ist zwar bitter, wird aber durch den überraschenden 3:1-Sieg beim Dritten Oranienburger FC vor Wochenfrist etwas abgemildert. Mit 17 Punkten auf Platz elf ist die Basis für die Rückrunde noch ganz annehmbar, aber keinesfalls ein Ruhekissen. Der Abstiegskampf im Frühjahr wird sicherlich spannend. Hoffen wir, dass es unserer Elf gelingt sich da raus zu halten.

Es ist anzunehmen, dass wir zum Rückrundenstart am 23. Februar 2019 im Barnim-Derby gegen Union Klosterfelde die eine oder andere Veränderung im Brandenburgliga-Kader erleben werden. Der derzeitige Spielerstamm ist nicht gerade üppig, um Ausfälle zu verkraften. Das Spiel in Lübben hat uns dies anschaulich verdeutlicht. In voller Besetzung und mit fitten Spielern wäre sicher ein deutlich besseres Ergebnis möglich gewesen. Doch Trainer Obrad Marjanovic hatte auf bestimmten Positionen im letzten Hinrundenspiel kaum/keine Alternativen. So konnte sich Lübben nach acht sieglosen Spielen (zwei Remis, sechs Niederlagen!) über den Befreiungsschlag gegen uns freuen. Der Sieg war auch verdient, wenn auch vielleicht etwas zu deutlich. Wir hatten schon einige Topchancen, die allesamt ungenutzt blieben. Leider.

Zum Spiel. Verteidiger Tobias Koepnick fehlte Gelb-Rot gesperrt sichtbar in der Abwehr. Stürmer Marvin Wegner musste verletzt passen. Beide Stürmer, Arafa El-Moghrabi (Erkältung) und Chinonso Okoro (akute Knieprobleme) gingen arg gehandicapt ins Spiel, hätten eigentlich nicht auflaufen sollen. Doch wer sollte im Sturm ran? Zudem quälte sich Abwehrchef Marcin Dymek mit einer Verspannung im Halswirbelbereich rum. Nicht gerade gut, denn GW ging sehr bissig in die Zweikämpfe. Schiedsrichter René Müller aus Cottbus ließ zu viel durchgehen. GW sah keine Gelbe in diesem heiß umkämpften Spiel, obwohl es grenzwertige Tacklings gab. So erwischte es Haken Demirel hart. Nach 38 Minuten musste bereits Shutaro Muraguchi für unseren Außenflitzer ran. Ein weiteres Handicap fürs Team. Auch Chinonso und Arafa bekamen ihre Grenzen von ihren Gegnern hart aufgezeigt. Ach, es gab doch noch zwei Gelbe, für Arafa wegen Meckern (78.) und Grzegorz Pawlowski (79./Foulspiel). Entscheidend für unsere Niederlage war dies aber nicht alleine. Wir kamen nie an die Sturmleistung vom Oranienburg-Spiel ran. Die Spritzigkeit von Chinonso fehlte schon und in der Defensive lief auch nicht alles rund. Trotzdem, wir hatten gute Gelegenheiten zu Treffern. Arafa (12.), Nick Lange (43.) und Chinonso (45.) scheiterten dabei am GW-Keeper. So blieb es zur Pause bei der Lübbener 2:0 Führung, die in der Zeit fiel, als sich Hakan verletzt über den Rasen schleppte. Das 1:0 (31.) war aber sehenswert. Weiter Einwurf in den Strafraum (!), wo der Ball weitergeköpft wurde ans linke Strafraumeck, wo Rechtsverteidiger Hans Leupold auftaucht und einhämmert. Wo war sein Gegenpart? Bitter auch das 2:0 (36.). René Trehkopf schlägt einen Freistoß aufs Tor. Ob noch ein GW-Haarschopf am Ball war, ist schwer zu sagen. Der SR gab den Treffer, der vom langen Pfosten ins Tor rutschte, dem Freitorschützen. Wir hätten bis zur Pause noch aufschließen können. Gelang uns aber nicht, auch nicht nach Wiederanpfiff, als wir dominierten. Als dann GW-Trainer Thomas Schmidt reagierte, seine beiden Torjäger (52. Romano Lindner/61. Valmir Tola) brachte, war es um unsere Elf geschehen. Gleich mit seinem ersten Ballkontakt netzte Torgarant Valmir Tola zum 3:0 (62.) ein. Sein siebter Ligatreffer im zehnten Ligaspiel!. Arafa sein Treffer (67./3:1) ließ wieder etwas Hoffnung aufkommen. Doch einen unnötiger Ballverlust im Mittelfeld unserer Elf nutzte Markus Müller zum einsamen Konter und dem 4:1 (71.). Der Endstand. Wir hatten nicht mehr die Kraft nochmals zuzulegen. Verhinderten aber in der Schlussphase ein mögliches Debakel. Sicher ist das Ergebnis ernüchternd, aber kein Beinbruch, wenn die richtigen Schlussfolgerungen für die Profilierung einer schlagkräftigen Elf für die Rückrunde gezogen werden können.

Frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr Euch allen, die Ihr immer mit unserer Mannschaft mitfiebert! Euer uge, das Preussen-Team und die mitreisenden Fans! Bis 2019!

Unsere Preussen-Elf: Lennard Peter – Eric Krause, Grzegorz Pawlowski, Marcin Dymek, Lars Schöffel – Djordje Petrovic (75.Florian Groß), Steven Zimmermann – Nick Lange (75.Douglas Tavares Barbosa), Hakan Demirel (38. Shutaro Muraguchi) – Chinonso Okoro, Arafa El-Moghrabi

 

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