2. Kreisklasse Süd: Beim 1. FC Finowfurt II gewann unsere Zweite mit 3:0 Toren und bleibt an der Tabellenspitze

(uge) Vorweg: Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Rückblick auf das Brandenburgligaspiel Oranienburger FC Eintracht gegen unsere Erste erscheinen. Doch einem Tag vorm Spiel kam die Nachricht: Ausfall wegen einem Corona-Fall beim OFC. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Deshalb habe ich mir am Samstag (Anstoß: 12 Uhr) das Spiel in der 2. Kreisklasse Süd zwischen der Reserve vom 1. FC Finowfurt und unserer Zweiten angeschaut – und war, wie die etwa 40 Fans beider Teams, äußerst positiv überrascht. Klasse, wie viel fußballerischen Spaß so ein Spiel in der 2. Kreisklasse anzubieten hat. Mit welcher Begeisterung dem runden Leder nachgejagt wurde.

Am Ende gewann unsere Zweite verdient die Partie, hatte klare Feldvorteile und ein großes Chancenplus. Das „nur drei Gegentreffer“ seitens des FCF kassiert wurden, lag nicht nur an der lauen Chancenverwertung unserer Preussen, sondern ebenso am beherzten Auftritt der Heimelf mit einem starken Robby Fabian zwischen den Pfosten. Wobei ein halbes Dutzend Paraden im Eins-gegen-Eins der 38-jährige FCF-Keeper für sich entschied, sehr zum Frust unserer Schützen.

Anderseits gibt es jetzt nach den ersten fünf Punktspielen unserer Preussen-Elf eigentlich kaum was zu bemängeln: Platz eins mit 15 Punkten und ein Torverhältnis von 28:1 spricht für sich. Der Tabellenzweite SV Grün-Weiß Niederfinow hat zwar auch schon 14 Punkte bei 25:20 Toren, jedoch bereits zwei Spiele mehr absolviert. Für den 1. FCF II stehen nach fünf Spielen drei Zähler zu Buche. Um bereits heute aus dem Tabellenkeller zukommen, war unsere Preussen-Elf zu spielstark für die Elf von FCF-Trainer Christian Gülle und Spielführer Marcel Kelch.

Einige Spielszenen sollen veranschaulichen, wie abwechslungsreich diese Partie trotzdem war. Schiedsrichter Lukas Weigel hatte mit der überaus fairen Begegnung zudem keine Probleme.

Unsere Preussen setzten sofort die Akzente, brauchte aber eine Viertelstunde bis zur ersten Topchance. Dan Schirrmeister scheiterte dabei an der super Fußparade von Torwart Robby Fabian. Als dann Verteidiger Hannes Drews von der Grundlinie vors Tor flankte, war Stürmer Michael Prost zur Stelle, hämmerte das Leder von Höhe Elfmeterpunkt unhaltbar in die Maschen (16./0:1). Keine Chance für den FCF-Keeper. In der 28. Minute und kurz vor der Pause hatte auch der FCF seine Möglichkeiten, blieb im Abschluss aber zu unpräzise. Die besseren Gelegenheiten hatte weiterhin unserer Preussen-Elf, die es jedoch versäumte nachzulegen. Dies geschah dafür kurz nach Wiederanpfiff durch Bara Kablawi, der mit Hilfe des rechten Innenpfosten zum 0:2 (49.) traf. Manchmal liegt halt Freud und Leid nah beieinander. Denn eine FCF-Ecke von Robert Wehde köpfte Jens Gloeck nur um Zentimeter an unserem Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite nutzte dafür Mehr Ali Naseri nur vier Minuten nach seiner Einwechslung die Chance zur Vorentscheidung (64./0:3). Er drückte ein Grundlinienzuspiel von Paul Schuster im Fallen über die Torlinie. Es folgte noch eine Eckenserie des FCF, der nicht aufgab, aber glücklos blieb. Zumal unser Marvin Aplas mit einer spektakulären Flugeinlage in den Dreiangel auch die beste Finowfurter Torchance (75.) entschärfte. Auf der Gegenseite brachte Robby Fabian mit seinen Paraden erneut Dan Schirrmeister (84.) und Maximilian Liber (88.) zum Verzweifeln. So blieb es beim 3:0 für unsere Preussen-Elf, die am 30. Oktober beim FSV Borgsdorf III zum nächsten Spiel erneut auswärts antreten muss.

Jungs, viel Erfolg beim weiteren Punktesammeln!

 

1. FCF II: Robby Fabian – Jens Gloeck, Christoph Wehde, Marcel Kelch (Spielführer), Stephan Knappe – Andre Vorein (80.Ronny Baaske), Alexander Targatz, Riccardo Sandow, Ulf Wollschläger – Michael Lindt, Robert Wehde          Trainer: Christian Gülle

Preussen II: Marvin Aplas – Hannes Drews, Maik Wendland, Rico Albrecht, Paul Schuster – Fadi Kammaz (60.Mehr Ali Naseri), Spielertrainer Sebastian Schmidt (62.Marcus Pahl), Dan Schirrmeister, Mhmad Kablawi (46.Abdalmhymn Kablawi) – Bara Kablawi, Michael Prost (60.Maximilian Liber)