Brandenburgliga: Einfach super! Unsere Preussen-Elf hat auch das dritte Auswärtsspiel gewonnen, gewann nach großem Kampf mit 2:1 Toren beim SV Falkensee/Finkenkrug // In der Schlussphase gab es noch ein richtiges Gelb-Rot-Fiasko – für beide Teams

(uge) Am Ende war es ein etwas glücklicher, aber nicht unverdienter Auswärtsdreier für unsere Elf!

Immerhin mussten Abwehrchef Szymon Sidorowicz und auch kurzfristig Linksaußen Krystian Peda verletzungsbedingt ersetzt werden. Ungeachtet dessen zeigte unsere Elf, welches Potential unsere gestandenen Spieler und die jungen Nachwuchskicker auf den Rasen bringen können. Trainer Torsten Maerz steht mit seiner Elf weiterhin auf Rang zwei, punktgleich mit dem 1. FC Frankfurt!

 

Das Spiel des SV FF gegen unsere Elf hatte eigentlich mehrere Gesichter. Halbzeit eins ging klar an uns. Feld- und Chancenvorteile waren deutlich auszumachen. Zwei Topchancen von Julian Baumgarten zu Beginn (10./16.).  Steven Zimmermann (19.) und Nick Lange (20.) waren Tore wert. Dann verhinderte Pawel Kosarzecki im Tor im Eins-gegen-eins mit SV-Stürmer Amoako Mannah im Fünfmeterraum einen Rückstand. Eine ganz wichtige Parade. Es folgte der Doppelschlag unserer Elf. Steven Zimmermann hämmert von der Strafraumgrenze das Leder in die Maschen (32./0:1) und Ceif Ben-Abdallah krönt seinen Sprint mit dem zweiten Preussen-Treffer (35./0:2). Ceif hatte sogar noch zwei Chancen zur Erhöhung (37./45. Außenpfosten) auf dem Fuß.

Nach dem Seitenwechsel trat dann die Heimelf wesentlich stärker auf, erzielte aus einen Standard heraus den Anschlusstreffer. Erik Zema zirkelte einen 30-Meter-Freistoß vors Tor wo SV-Stürmer Mannah und Filip Anic zugleich hochstiegen. Wer hat das Leder ins Netz geköpft? Der Schiedsrichter schrieb den Treffer dem Heim-Stürmer zu (67./1:2). Okay, halt kein Eigentor. Gut so.

Es kam danach die stärkste Phase der Heimelf. Mit einigen guten Chancen. Doch bis zur Schlussphase hatten wir uns wieder gefangen, das Spielgeschehen erneut im Griff. Wobei Filip Anic als Abwehrchef mit seinen Nebenmännern und Torwart Pawel Kosarzecki im Rücken alles wegräumte. So stand es in der 90. Minute noch 2:1 für unsere Elf. Drei Punkte winkten.

Es wurde aber nochmals spannend, in der turbulente Nachspielzeit, die am Ende über sechs Minuten dauerte und fast ohne Ballbetrieb verstrich. Dies obwohl, im Bestreben um den Ausgleich, die Elf von SV-Trainer Matthias Stuck nochmals alles auf eine Karte setzen wollte. Ein taktisches Foul von uns im Mittelfeld löste (unnötig) eine Rudelbildung aus, mit ärgerlichen Folgen für beide Teams. Ceif Ben-Abdallah und Tobias Koepnick sahen bei uns die Gelbe Karte. FF-Stürmer und Torschütze Amoako Mannah wurde unsportlich und sah folgerichtig Rot und SV-Einwechsler Daniel Mazar zudem Gelb-Rot (alle 90+1.). Die Gemüter hatte sich kaum beruhigt, da provozierte FF-Kapitän Michael Holz unseren jungen Julian Baumgarten (bei ruhenden Spiel), der nicht clever reagiert und ebenfalls Rot wegen Unsportlichkeit sah. Der erfahrene SV-Kapitän kam dagegen mit Gelb davon (90+3.). So ist Fußball. Ach ja, Fußball wurde dann auch nicht mehr gespielt. Schiedsrichter Maximilian Bauer aus Schulzendorf erlöste beide Seiten durch den Abpfiff in der 97. Minute. Verständliche Erleichterung und strahlende Gesichter bei unseren Preussen. Frustration und verdeckte Schuldzuweisung bei den Falkenseer auf dem Rasen und Zuschauerrängen an SR-Team-Entscheidungen. Egal, am Ende zählen die erzielten Treffer und da war unsere Elf einen vor. Während der SV FF am Wochenende spielfrei hat, steht vor unserer Preussen-Elf das spannende Barnim-Derby am Samstag ab 15 Uhr im Westendstadion ins Haus. Ein Spiel wiederum mit viel Spannung und Brisanz. Ein Besuch sollte da doch Pflicht sein! Unsere Mannschaft braucht die Unterstützung von den Rängen, wie zuletzt so toll im erfolgreichen Heimspiel gegen Frankonia Wernsdorf (2:0) erlebt!!

Unsere Preussen: Pawel Kosarzecki – Nick Lange (68.Tobias Koepnick), Eric Krause, Filip Anic, Jannis Theodor – Patrick Kirsten (68.Kohei Suzuki), Steven Zimmermann, Oliver Haase, Julian Baumgarten – Philip Januschowski, Ceif Ben-Abdallah